Die Öffnungszeiten der klangBilder|16: Freitag, 11.11.2016 und Samstag, 12.11.2016 von 10:00 bis 19:00 Uhr, Sonntag, 13.11.2016 von 10:00 bis 18:00 Uhr

Donka Angatscheva ist ein gern gesehener Gast auf der klangBilder. Heuer kommt sie mit Kollegin Bojana Zdravkovic - beide bekannt als Duo Retrouvailles - am 13.11.2016 mit ihrer neuen CD ins Arcotel Kaisermühlen

Die in Plovdiv, Bulgarien, geborene Pianistin Donka Angatscheva Maraszto begann ihre Solokarriere im Alter von zehn Jahren mit dem Philharmonischen Orchester Plovdiv.

Während ihrer Ausbildung mit den Pädagoginnen Maria und Diana Slavova und Milena Mollova (Schülerin von Emil Gilels) gewann sie bereits in frühester Jugend zahlreiche internationale Klavierwettbewerbe. In Wien studierte sie an der Universität für Musik und darstellende Kunst bei Heinz Medjimorec (Haydn Trio Wien). Schon während ihres Studiums war sie Preisträgerin zahlreicher Musikwettbewerbe und künstlerisch tätiges Mitglied der Yehudi Menuhin Stiftung Live Music Now für hochbegabte Musiker. Darüber hinaus war Donka Angatscheva Gesicht der Werbekampagne für Steinway in Österreich auf Pro7 und wird laufend von ORF, Servus TV und Art CH für Aufnahmen eingeladen. Sie konzertiert viel mit ihrem Trio D’Ante: Das Ensemble spielte im April 2006 und Oktober 2010 im Wiener Musikverein. Weiters trat ihr Trio mit dem Ecuador Philharmonic Orchestra in Quito auf, wo sie auch am „Conservatorio Franz Liszt“ in Quito einen Klavier-Meisterkurs leitete. Mit dem Trio D’Ante hat sie mehrere erfolgreiche CDs für Gramola Wien mit Werken von Astor Piazzolla, Enrique Arbós und Chopin, Liszt, Rachmaninoff und Schostakowitsch aufgenommen, die von Ö1 jeweils als „CD der Woche“ ausgezeichnet wurden.

Duo Retrouvailles (Donka Angatscheva & Bojana Zdravkovic), Foto © Goran Andrics

Die Künstlerin, deren sicheres Gespür auch für Fashion & Style (etwa für die Covers ihrer Platten) branchenbekannt ist, konzertierte in bedeutenden Musikzentren und bei renommierten Festivals in ganz Europa und trat u.a. im Mozart-Saal des Wiener Konzerthauses, sowie beim Festival de Menton in Frankreich und im Palais des Beaux-Arts, Brüssel, auf. Ihre Trio-Konzerte im Wiener Musikverein, im Wiener Alten Rathaus und im österreichischen Parlament, im Linzer Brucknerhaus und in der Casa de la Musica in Quito, Ecuador, stießen bei Publikum und Kritik auf ungeteilten Zuspruch. Nicht zuletzt aufgrund ihrer mit Begeisterung aufgenommener Liszt-Einspielung bei Gramola Wien hat sie im Jahr 2013 mit dem Bayreuther Kammerorchester unter derLeitung von Nikolaus Richter beim Liszt Festival in Raiding debütiert und aufgrund der äußerst positiven Resonanz auch 2014 mit ihrem Trio. Donka Angatscheva ist auf den klangBildern ein gern gesehener Gast. Hier präsentierte sie u.a. ihre preisgekrönten Aufnahmen mit dem Trio D’Ante (Gramola) und ihre Klavierkonzert-Platte mit Werken von Addinsel, Nino Rota und Astor Piazzolla (ARS). Über diese CD war vor kurzem im deutschen Magazin hifi & records zu lesen: „Diese junge Dame besitzt wirklich Chic und Esprit: Donka Angatscheva, in Wien lebende Pianistin aus Bulgarien, bereichert durch ihr vitales und ausdrucksstarkes Spiel diese „filmreifen“ Klavierkonzerte. Das nur 9-minütige Warschauer Konzert, ursprünglich als Dialog-Untermalung im Film Dangerous Moonlights (1941) komponiert, entwickelte sich aber bald zum hundertfach eingespielten Ohrwurm. Rotas Abendkonzert lauscht mit seinem Fantasiewalzer oder Can-can in die Music Halls des 19. Jahrhunderts zurück, und in Piazzollas Vier Jahreszeiten (in Buenos Aires) tauchen gar Vivaldi-Töne und Barocktechniken auf.

Erfreulich, wie Angatscheva bei den unverschämten Rachmaninow-Reminiszenzen in Warschau eher Bio-Honig als Zuckerglasur aufträgt und wie leichthändig sie mit den gut motivierten Vogtländern durch Rotas fünfteilige Film-Rhapsodie tanzt. Bei Piazzolla, dessen Tonsprache ja unentwegt zwischen ruppig und sinnlich pendelt, gefällt dasKlavierarrangement von Jose Bragato fast besser als das vertraute mit Geige, wobei Angatscheva das Tangoflair auf ihrem bemerkenswert realistisch klingenden Steinway geschmeidiger vermittelt als ihre bei Piazzolla eher direkt aufgenommenen Streicher-Begleiter. Eine höchst anregende Zusammenstellung, bis hin zu den neckischen Fotos der Pianistin im 60ties-Style.“„Ein perlender Wirbelwind am Flügel, eine feinfühlige Musikern mit exzellenten technischen Fähigkeiten und großer pianistischen Kraft“– so wird die junge Künstlerin von renommierten Kritikern in der Wiener Zeitung und Luzerner Zeitung als auch von etablierten Stars der Musikszene (Artemis Quartett) begeistert charakterisiert. Die gemeinsam mit dem jungen russischen Stargeiger Yury Revich – ebenfalls mehrfach im Mittelpunkt der klangBilder - aufgenommene CD mit Werken von Mozart und Sarasate gewann beim Pizzicato Journal einen Supersonic Award.

www.angatscheva.com und auf facebook

Donka Angatscheva und Bojana Zdravkovic am Sonntag, den 13.11.2016 auf der klangBilder|16

 

 

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