Die Öffnungszeiten der klangBilder|16: Freitag, 11.11.2016 und Samstag, 12.11.2016 von 10:00 bis 19:00 Uhr, Sonntag, 13.11.2016 von 10:00 bis 18:00 Uhr

Viviana Sofronitsky erforscht die reiche und farbenfrohe Klangwelt der klassischen und romantischen Komponisten, wie Beethoven oder Liszt, die ihre Meisterwerke mit den Möglichkeiten ihrer neuen Klaviere gestalteten.

Sofronitskys Klaviere sind neu gebaute „Klone“ der Lieblingsinstrumente bedeutendster Komponisten, gefertigt von dem heute wohl profiliertesten Hammerklavierbauer der Welt: Paul McNulty. In Wien hören wir (s)einen Graf-Flügel von 1819, der sich perfekt etwa für Schubert eignet.

Viviana Sofronitsky begann ihre musikalische Ausbildung in ihrer Familie und folgte so ihrem Vater Vladimir Sofronitsky, der zu den bedeutendsten russischen Pianisten zählte.

Viviana Sofronitsky

Sie schloss das Moskauer Konservatorium mit einem Doktorat ab und beschäftigte sich mit historischer Aufführungspraxis in Belgien und Kanada, gewann erste Preise bei den Wettbewerben „Bach Tage Berlin" und „Musica Antiqua" in Brügge und veröffentlichte CDs bei Globe, Passacaille, Avi, Etcetera und Pro Musica Camerata (alle Klavierkonzerte Mozarts). Viviana Sofronitsky lebt in Tschechien und tritt mit ihren einzigartigen Klavieren weltweit auf.

Freitag, 11. November bis Sonntag, 13. November 2016

Hammerklavier von Paul McNulty, nach Conrad Graf op.318, ca.1819

Conrad Graf (1782 - 1851), der ab 1824 den Titel eines „k. k. Hofpiano- und Claviermachers" führte, wurde in Riedlingen (Württemberg) geboren und kam 1799 als Tischler nach Wien. Dort wurde er Klavierbauer und eröffnete 1804 seine eigene Werkstatt. Schnell wurden seine Instrumente als die „besten und bekanntesten in Wien und im Kaiserreich” berühmt. Graf lieferte nicht nur Instrumente an den kaiserlichen Hof, sondern fertigte 1825 auch ein spezielles Hammerklavier für Ludwig van Beethoven. Auch Chopin, Robert und Clara Schumann, Liszt und Mendelssohn schätzten die Klaviere Grafs.

Graf Piano
Das Hammerklavier für die klangBilder|16 ist ein Werk Paul McNultys, einer der angesehensten Hammerklavierbauer der Gegenwart. Seine Instrumente, Nachbauten der Klaviere J.A. Steins, A. Walters und C. Grafs, sind das Resultat akribischer Untersuchungen der Originale. McNultys Hammerklaviere stehen bei vielen erstklassigen Künstlern – wie etwa bei Ronald Brautigam - und sind auf vielen Aufnahmen zu hören.

Das McNulty-Instrument ist eine Kopie des Graf Opus 318 aus dem Jahre 1819 aus dem Schloss Kozel bei Pilsen. Grafs Klaviere dieser Periode besitzen noch den dünnen Resonanzboden und die leichten Hämmer mit etwas dickeren Saiten der Wiener Klassik. Der volle Ton ist klar und ausladend und bietet, dank der verschiedenen Register, eine gerade bei Musik von Schubert überzeugende Klangfarben-Palette. Die Register sind ein Moderator, Doppel-Moderator, Dämpferaufhebung und „una corda".

 

Follow us on Twitter

Follow us on YouTube

Suche

Der klangBilder|16 Folder

Hier können Sie unseren klangBilder|16 Folder mit der beliebten BonusCard downloaden!

BonusCard ausfüllen und an der Tageskassa abgeben und schon erhalten Sie neben weiteren Vorteilen Ihre Tageskarte zum Sonderpreis von 12 Euro!

klangBilder|16 Flyer

Einfach auf das Bild klicken.

Ihr Messe-Guide

Hier können Sie unseren Messe-Guide mit vielen Informationen bereits vorab downloaden. Einfach hier oder auf das Bild klicken.

Zum Seitenanfang